Rudolf Steiners Nachrichtenblatt-Ideen


 

DIE FÜHRUNG DES NACHRICHTENBLATTES

 

UND DER ANTEIL DER 
MITGLIEDER DARAN


Darstellungen von Rudolf Steiner

Chronologisch


 

Korrespondenz jedes Einzelnen

 

„Wir werden nun gerade durch diese Einrichtung [des
Nachrichtenblattes] eine sorgfältige  Korrespondenz führen, die die Korrespondenz von jedem Einzelnen immer mehr und mehr wird sein können, und man wird gerade dadurch ganz drinnen leben können in der Anthroposophischen Gesellschaft.“
[1] 

 

Darstellen der geistigen Leistungen – grosse und
kleine – in der Gesellschaft und ausserhalb


Es geht um das was nicht nur die Anthroposophische
Gesellschaft in engerem Sinne betrifft, sondern das ganze geistige Leben der Gegenwart im Zusammenhang mit dem Wirken der Anthroposophischen Gesellschaft betreffen kann,“ … „was draußen in der Welt geschieht.“
[2] „das Leben in der Gesellschaft, das geistige Leben überhaupt. [3]


 

Eine Herzenskultur, aus dem Individuellen hervorgehend


[…] „wenn man uns nur ja keine Rubriken
gibt, sondern ein jeder einen wirklichen Brief schreibt, wie's ihm ums Herz
ist; wenn wir mit Menschen, nicht mit Schemen zu tun haben. Das kann alles
kunterbunt durcheinandergehen; dann ist halt das die Individualität des
betreffenden Menschen, und es wird uns gerade interessieren. Wir hoffen, gerade
dadurch dasjenige Material zu bekommen, das wir brauchen: menschliches
Material, mit dem wir unsere Beilagen so ausfüllen können, daß sie wiederum
einen menschlichen Eindruck mit allerlei menschlichen Schwächen macht. Denn uns
werden hier immer von unseren Freunden die Menschen am allermeisten
interessieren. Wir möchten mit den Menschen menschlich hier in Beziehung
stehen, aus den menschlichen Beziehungen heraus auch dieses, was durch die
scheußliche Druckerschwärze gehen muß, machen. Das ist dasjenige, was ich meine.
„Und ich glaube, daß wenn sich jeder menschlich gibt vor den Menschen, dann
wird es am allerbesten gehen.“
[4]


 


Keine Rubriken


Rudolf Steiner
verwirft die Vorschläge von Joseph van
Leer
[5] zur
Rubrizierung der Beiträge, weil es das Individuelle glättet, unterordnet oder
verschwinden lässt. Vielmehr soll gerade das Kunterbunte, das ganz eigentümlich
im Herzen Erlebte, ja, was den Eindruck menschlicher Schwächen macht
hervortreten.
[6]


 


Arbeitsweise der
Berichterstatter/Korrespondenten


„daß wenigstens die weitaus meisten
dieser Freunde gelegentlich jede Woche, jeden Tag einmal über das nachdenken,
was ihnen von dort oder daher aufstößt. Es geht ihnen durch den Kopf - nun
setzt man sich einmal an einem Tag hin und schreibt einfach dasjenige, was
einem durch den Kopf gegangen ist, nieder.“
[7]


„Also ich meine: auf etwa vier Seiten,
manchmal auch acht Seiten, einfach zu schreiben, wie's einem ums Herz ist.“
[8]


 


Verarbeitung des Rücklaufs


„Hier werden dann vielleicht, sagen wir,
fünfzehn oder zwanzig vier Seiten lange Briefe einlaufen. Es wird ja eine
gewisse Arbeit sein, sie zu lesen. Nun, Herr Steffen wird auch die
Freundlichkeit haben, wenn zwanzig Briefe einlaufen, zehn zu behalten, zehn mir
zu übergeben; wir werden schon damit fertig werden.“ [9]


 


Verhältnis zwischen Korrespondenten und Redaktion


In der
Besprechung der Aufgabe für die Korrespondenten des Nachrichtenblattes ging es
während der Weihnachtstagung 1924 wie skizziert (s. oben) um die ganz
individuelle und weltoffene Berichterstattung. Aber wie würde diese am Goetheanum
entgegengenommen? Harry Collison[10]
machte sich diese Überlegung und fragte:


„Ich möchte
wissen, ob wir «manchmal» eine Antwort bekommen werden.


Rudolf Steiner: „Ich
hoffe, daß jede Woche in der Beilage eine Antwort da sein wird. Und wenn eine
spezielle notwendig sein wird, so wird sie, das hoffe ich, erfolgen können.“[11]


 


Rundbriefe der Sektionen – Antworten auf die Fragen der Schüler


„Wir werden periodenweise, etwa von
Monat zu Monat, in einem Rundbrief die entsprechenden Fragen für diejenigen,
die sich am Ende dieses
[medizinischen] Kurses
sozusagen dadurch als Schüler ergeben haben vom Dornacher Goetheanum, diese
Fragen beantworten. So wird es in dieser und so auch in andern Sektionen sein.
Diese Rundbriefe werden antworten auf die Fragen, die der einzelne stellt, und
alle diejenigen, die an der entsprechenden Sektion teilnehmen, werden die
Antworten empfangen.“[12]


Es existiert ein erster
Rundbrief der Medizinischen Sektion von Rudolf Steiner und Ita Wegman vom 11.
März 1924. An diesem lässt sich einiges ablesen, wie solche Rundbriefe gemeint
waren.


 


„DER VORSTAND DER ALLGEMEINEN ANTHROPOSOPHISCHEN
GESELLSCHAFT


Der Vorstand
wurde auf der Weihnachtstagung aus Persönlichkeiten gebildet, diedurch die Art ihres Verbundenseins
mit dem anthroposophischen Leben in der Lage sein werden, von dem Goetheanum
aus mit Initiative dasjenige zu tun, was in der Richtung des auf diesen Spalten
[Nachrichtenblatt, 13. Januar 1924] Ausgesprochenen
liegt. Es müssen dies Persönlichkeiten sein, die am Goetheanum selbst ihre Tätigkeit
haben. Über die Art, wie sie sich zu den andern Funktionären der Gesellschaft
stellen, soll in der nächsten Nummer dieser Mitteilungen gesprochen werden.
Vorläufig sollen hier nur ihre Namen genannt werden: 1. Vorsitzender: Dr.
Rudolf Steiner, 2. Vorsitzender: Albert Steffen. Schriftführer: Frau Dr. Ita
Wegman. Beisitzer: Frau Marie Steiner, Fräulein Lili Vreede. Sekretär und
Schatzmeister: Dr. Guenther Wachsmuth. Dieser Vorstand wird in Paragraph 15 des
«Statuts» als Gründungsvorstand genannt. Im Inhalt des nächsten
Mitteilungsblattes wird vorkommen:


1. Aufruf an die Mitglieder
durch Rudolf Steiner


2. Fortsetzung
der Mitteilungen über die Weihnachtstagung


3.
Konstitution der Gesellschaft


4. Die Freie
Hochschule für Geisteswissenschaft.


Es wird .wünschenswert
sein, dieses Mitteilungsblatt für Mitglieder der einzelnen Länder in
Übersetzung erscheinen zu lassen. Wir bitten die verehrten Generalsekretäre
oder Vorstände der einzelnen Gesellschaften und Gruppen, uns über diese
Übersetzungen Vorschläge zu machen.“[13]


 


AUSFUHRUNGEN
ÜBER DIE WEIHNACHTSTAGUNG IM BERNER ZWEIG


Bern,
25. Januar 1924


…„Daß
dieses, was in solcher Weise als eine wirklich esoterische Anschauung in unsere
Herzen, in unsere Gemüter einziehen kann, in der Zukunft noch in wirksamerer Weise
leben könne in der Welt, dazu haben wir mit der Weihnachtstagung am Goetheanum
die Impulse zu geben versucht. Und ich hoffe, daß, was auf dieser
Weihnachtstagung sich abgespielt hat, immer mehr und mehr ins Bewußtsein
unserer Freunde, unserer lieben Mitglieder einziehen wird. Und ich möchte nach
dieser Richtung besonders darauf aufmerksam machen, daß ja jetzt zu Händen
eines jeden Mitgliedes jenes Nachrichtenblatt kommen kann, das den Titel trägt
«Was in der Anthroposophischen Gesellschaft vorgeht» und das seit unserer
Weihnachtstagung jede Woche erscheint. Durch dieses Nachrichtenblatt und durch
vieles andere, was sich in der Anthroposophischen Gesellschaft entwickelt, soll
nun in der Zukunft wirklich diese Anthroposophische Gesellschaft jenes lebendigen
Lebens teilhaftig sein, das aus der Anthroposophie kommen kann. Die
Isoliertheit unserer Zweige soll etwas aufhören. Dadurch wird die
Anthroposophische Gesellschaft erst ein Ganzes, daß derjenige, der in einem
anthroposophischen Zweige in Neuseeland ist, weiß, was in einem
anthroposophischen Zweige in Bern oder in Wien vorgeht; derjenige, der in einem
anthroposophischen Zweige in Bern ist, weiß, was in Neuseeland oder in New York
oder in Wien vorgeht. Dafür wird eine Möglichkeit da sein. Und unter den vielen
Dingen, die wir schaffen, oder wenigstens unter den mannigfaltigen Dingen, die
wir schaffen wollen im Anschluß an diese Weihnachtstagung, wird eben dieses
sein, daß in diesem Nachrichtenblatt tatsächlich ein Vermittlerorgan da sein
wird für alles, was in der Welt anthroposophisch vorgeht. Es wird nur nötig
sein, ein wenig Einsicht zu nehmen von diesem Nachrichtenblatt, dann wird man
ja auch wissen, was man nun wiederum zum Gedeihen dieses Nachrichtenblattes tun
soll. Während ich hier spreche, wird ja eben drüben in Dornach die dritte
Nummer dieses Nachrichtenblattes ausgegeben, in dem ich ausgeführt habe, wie
jedes einzelne Mitglied wirken kann dazu, daß dieses Nachrichtenblatt wirklich
in entsprechender Weise ein Spiegelbild des anthroposophischen Schaffens in der
anthroposophischen Bewegung ist.“[14]


 


Verhältnis zwischen Mitgliedern und Redaktion


Die Mitglieder sollen „in Briefen an den Leiter
des Nachrichtenblattes, Albert Steffen, all das mitteilen, wovon sie glauben,
daß es nicht nur das einzelne Mitglied, sondern die ganze Gesellschaft wissen
soll.“ [15]


 


„Briefe,
in denen für das Leben der Gruppen mit Interesse erfüllte Mitglieder an die
Redaktion sich mit ihren Mitteilungen wenden, werden dann durch diese
verarbeitet werden.“[16]


 


Aber dies soll
nicht das einzige sein. Auch was im geistigen Leben der Gegenwart außerhalb der
Gesellschaft vorgeht, soll in das gemeinsame Bewußtsein aufgenommen werden. Um
jede Gruppe der Gesellschaft herum ist ja geistiges Leben. Diese oder jene
Anschauung über Welt und Leben wird geäußert, diese oder jene große oder kleine
künstlerische, wissenschaftliche, soziale, pädagogische und so weiter Leistung
tritt zutage. Vieles andere wird geschehen, was geistig strebende Menschen
interessieren muß. All das kann nach seinen Bedingungen, nach seinem Wesen,
nach seiner Tragweite aus der Nähe besser beurteilt werden als aus der Ferne.
Die Mitglieder der Gruppen sollten in ihren Briefen von dem sprechen, was sie
von dieser Art in der Nähe ihrer Gruppen wahrnehmen können. Mitglieder, die ihr
Beruf in der Welt durch Reisen herumführt, sollten mit offenen Augen hinsehen
auf das, «was in der Welt vorgeht». Sie sollten dieses dann der Redaktion des
Nachrichtenblattes mitteilen. Dann kann auf diese Art das, «was in der Welt
vorgeht», zu etwas werden, «was in der Anthroposophischen Gesellschaft
vorgeht». Und wir brauchen die Weite des Gesichtskreises. Wir brauchen das rege
Interesse für alle Erscheinungen des Lebens in der Welt. Wir brauchen in der
Gesellschaft ein gesundes Urteil über diese Erscheinungen. In dieser Beziehung
müssen wir anders denken lernen in der Gesellschaft, als bisher gedacht worden
ist. Anthroposophie verträgt durch ihr Wesen keine Sektiererei, die sich
engherzig abschließt gegen alles, was andre denken und wollen. Anthroposophie
verträgt nur ein weites Herz für alles menschliche Streben und Leben. Und sie
kann nur die rechte Form erhalten durch ein offenes Auge für alles, was in der
Welt gedacht, gewollt, getan wird. Das
Nachrichtenblatt sollte ein Spiegelbild werden von dieser Art des Denkens in
der Gesellschaft.“ ... „Dann kann auf diese Art das, «was in der Welt vorgeht»,
zu etwas werden, «was in der Anthroposophischen Gesellschaft vorgeht».“
[17]


Die Mitglieder sollen „in Briefen an den Leiter
des Nachrichtenblattes, Albert Steffen, all das mitteilen, wovon sie glauben,
daß es nicht nur das einzelne Mitglied, sondern die ganze Gesellschaft wissen
soll.“ [18]


 


Öffentlichkeit /
Nichtöffentlichkeit des Nachrichtenblattes


Nachrichtenblatt
vom 22. Februar 1925 (Seite 32) – [in die GA nicht aufgenommen?]


 


"Mitteilung des
Vorstandes


Wir bitten diejenigen Mitglieder, welche Abonnenten
des Mitteilungsblattes sind, den ersten Jahrgang des Mitteilungsblattes
nicht bei ausserhalb der Anthroposophischen Bewegung stehenden Buchbindern
binden zu lassen. Wir werden von hier aus eine Mappe anfertigen lassen, die es
jedem Abonnenten ermöglicht, die Mitteilungsblätter selbst zu Hause
einzuheften, und diese Mappen sofort nach Fertigstellung an die Mitglieder
abgeben. Bestellungen für solche Mappen bitten wir, gesammelt durch die
Sekretariate der Landesgesellschaften,
nach Dornach
weiterzuleiten.
"


 


Zielsetzung:
Gemeinsames Bewusstsein


„Briefe,
in denen für das Leben der Gruppen mit Interesse erfüllte Mitglieder an die
Redaktion sich mit ihren Mitteilungen wenden, werden dann durch diese
verarbeitet werden. Es wird dadurch für die Entstehung eines gemeinsamen
Bewußtseins in der Gesellschaft gewirkt werden können. Nur wenn die Mitglieder
in Neuseeland erfahren können, was in einer Gruppe in Wien vorgeht, wird solch
ein gemeinsames Bewußtsein möglich sein.“ [19]


Die „ganze Gesellschaft“ „soll wissen, wo an Anthroposophie gearbeitet
wird, wie das geschieht, wie die Arbeit aufgenommen wird und so weiter. Das
Leben, das sich in den einzelnen Gruppen abspielt, soll vor dem Bewußtsein der
ganzen Gesellschaft aufleben können.“ [20]


 


Der Beitrag der Mitglieder zu dem ’gemeinsamen Denken’ in der
Gesellschaft


Das Nachrichtenblatt „sollte
durch sein Dasein eine Aufforderung an jedes einzelne Mitglied bedeuten, sich
immer wieder die Frage vorzulegen, wie kann ich zu dem gemeinsamen Denken in
der Gesellschaft beitragen? Wenn das Nachrichtenblatt so von den Mitgliedern
angesehen wird, kann es der Vorstand der Anthroposophischen Gesellschaft zu dem
machen, was es nach den Absichten der Weihnachtstagung werden sollte.“ [21]


Man kann aus dieser Bemerkung
erkennen, wie Rudolf Steiner die Aufgabe des Vorstandes von den Beiträgen der
Mitglieder in Abhängigkeit sieht. Die Aufgabe, das Lebendige im
Nachrichtenblatt zu pflegen, ist weder Sache der Redaktion/des Vorstandes, noch
der Mitglieder. Es geht um eine spezifische Gegenseitigkeit, die Aufgabe
übergreift jene beiden Sphären.


 


Anhang


 


Nachrichtenblatt,
27. Januar 1924


ÜBER
DIE FÜHRUNG DIESES NACHRICHTENBLATTES UND DEN ANTEIL DER MITGLIEDER DARAN


„Dieses
Nachrichtenblatt trägt den Titel «Was in der Anthroposophischen Gesellschaft
vorgeht». Dieser Titel ist ihm gegeben worden, um anzudeuten, daß in der
Zukunft die einzelnen Mitglieder geistig in reger Art teilnehmen sollten an
allem, was in der Gesellschaft vorgeht. Das wird nur dadurch geschehen können,
daß diese Mitglieder in Briefen an den Leiter des Nachrichtenblattes, Albert
Steffen, all das mitteilen, wovon sie glauben, daß es nicht nur das einzelne
Mitglied, sondern die ganze Gesellschaft wissen soll. Und diese soll wissen, wo
an Anthroposophie gearbeitet wird, wie das geschieht, wie die Arbeit
aufgenommen wird und so weiter. Das Leben, das sich in den einzelnen Gruppen
abspielt, soll vor dem Bewußtsein der ganzen Gesellschaft aufleben können.
Briefe, in denen für das Leben der Gruppen mit Interesse erfüllte Mitglieder an
die Redaktion sich mit ihren Mitteilungen wenden, werden dann durch diese
verarbeitet werden. Es wird dadurch für die Entstehung eines gemeinsamen
Bewußtseins in der Gesellschaft gewirkt werden können. Nur wenn die Mitglieder
in Neuseeland erfahren können, was in einer Gruppe in Wien vorgeht, wird solch
ein gemeinsames Bewußtsein möglich sein.


Aber dies soll nicht das einzige sein. Auch was im geistigen
Leben der Gegenwart außerhalb der Gesellschaft vorgeht, soll in das gemeinsame
Bewußtsein aufgenommen werden. Um jede Gruppe der Gesellschaft herum ist ja
geistiges Leben. Diese oder jene Anschauung über Welt und Leben wird geäußert,
diese oder jene große oder kleine künstlerische, wissenschaftliche, soziale,
pädagogische und so weiter Leistung tritt zutage. Vieles andere wird geschehen,
was geistig strebende Menschen interessieren muß. All das kann nach seinen
Bedingungen, nach seinem Wesen, nach seiner Tragweite aus der Nähe besser
beurteilt werden als aus der Ferne. Die Mitglieder der Gruppen sollten in ihren
Briefen von dem sprechen, was sie von dieser Art in der Nähe ihrer Gruppen
wahrnehmen können. Mitglieder, die ihr Beruf in der Welt durch Reisen
herumführt, sollten mit offenen Augen hinsehen auf das, «was in der Welt
vorgeht». Sie sollten dieses dann der Redaktion des Nachrichtenblattes
mitteilen. Dann kann auf diese Art das, «was in der Welt vorgeht», zu etwas
werden, «was in der Anthroposophischen Gesellschaft vorgeht». Und wir brauchen
die Weite des Gesichtskreises. Wir brauchen das rege Interesse für alle
Erscheinungen des Lebens in der Welt. Wir brauchen in der Gesellschaft ein
gesundes Urteil über diese Erscheinungen. In dieser Beziehung müssen wir anders
denken lernen in der Gesellschaft, als bisher gedacht worden ist.
Anthroposophie verträgt durch ihr Wesen keine Sektiererei, die sich engherzig
abschließt gegen alles, was andre denken und wollen. Anthroposophie verträgt
nur ein weites Herz für alles menschliche Streben und Leben. Und sie kann nur
die rechte Form erhalten durch ein offenes Auge für alles, was in der Welt gedacht, gewollt, getan wird. Das
Nachrichtenblatt sollte ein Spiegelbild werden von dieser Art des Denkens in
der Gesellschaft. Es sollte durch sein Dasein eine Aufforderung an jedes
einzelne Mitglied bedeuten, sich immer wieder die Frage vorzulegen, wie kann
ich zu dem gemeinsamen Denken in der Gesellschaft beitragen? Wenn das
Nachrichtenblatt so von den Mitgliedern angesehen wird, kann es der Vorstand
der Anthroposophischen Gesellschaft zu dem machen, was es nach den Absichten
der Weihnachtstagung werden sollte.“ [22]


 


 


AUSFÜHRUNGEN
ÜBER DIE WEIHNACHTSTAGUNG IM ZÜRCHER ZWEIG


Zürich,
28. Januar 1924



„Auf diese lebenswichtige Seite der Anthroposophie, diese Seite, die
Lebenswerte liefert, wollte unsere Weihnachtstagung, die die Anthroposophische
Gesellschaft neu begründet hat, in besonderem Maße hinweisen. Da sollte gesagt
werden und ist gesagt worden, daß wiederum Esoterik im wahren Sinne des Wortes
unter uns leben soll. Daher sollte diese Weihnachtstagung nicht etwa eine
Festlichkeit sein, an der sich eine Anzahl Anthroposophen getroffen haben, sie
sollte fortdauern in ihrer Wirksamkeit und in ihren Impulsen. Es wird die neue
Einrichtung eines Mitteilungsblattes geplant - sie ist schon da und die ersten
drei Nummern sind bereits erschienen. Ein Mitteilungsblatt zunächst über die
Vorgänge in der ganzen Anthroposophischen Gesellschaft, über das, was in der
Anthroposophischen Gesellschaft vorgeht. Sie muß in dieser Weise etwas werden
wie ein lebendig-geistiger Organismus. Mir ist immer wieder auf meinen Reisen
entgegengetreten, daß zum Beispiel die Leute in Den Haag gesagt haben: Ja, wir
wissen ja nicht, was mit den Leuten in Wien vorgeht, und wir gehören doch zu
einer Anthroposophischen Gesellschaft! - Wie viele könnte ich hier fragen, die
mir sagen könnten, was zum Beispiel im anthroposophischen Zweig in Leipzig oder
in Hamburg vorgeht? Aber das muß in Zukunft der Fall sein. Es muß so weit gehen,
daß derjenige, der Mitglied des Zweiges Neuseeland ist, wirklich eine
Vorstellung davon hat, was in Wien vorgeht. Es werden die Mitglieder gut tun,
dasjenige, was sie innerhalb und außerhalb der Anthroposophischen Gesellschaft
erleben, der Redaktion des Mitteilungsblattes mitzuteilen. Das wird dann
verarbeitet und man wird immer lesen, was in der Anthroposophischen
Gesellschaft vorgeht. Ich habe vor, in der Zukunft in jeder Nummer kleine,
kurze Aphorismen zu bringen, welche wichtige Lebensinhalte kurz zusammenfassen,
so daß man solche Aphorismen wird verwenden können in den Zweigen oder bei
andern Gelegenheiten. Durch alles das soll wirkliches Leben, pulsierendes Leben
in die Anthroposophische Gesellschaft hineinkommen. Das wollte unsere
Weihnachtstagung. Dessen sollte sich jedes einzelne Mitglied bewusst werden.“[23]


 


AUSFÜHRUNGEN
ÜBER DIE WEIHNACHTSTAGUNG IN STUTTGART


Stuttgart,
6. Februar 1924


Wir
haben zwar formell geschlossen, aber eigentlich sollte diese Weihnachtstagung
nie geschlossen sein, sondern immer fortwähren in dem Leben der
Anthroposophischen Gesellschaft. Daher möchte ich Sie bitten, dasjenige, was da
ist durch das Mitteilungsblatt, in vollem Ernste zu nehmen, wirklich das, was
da nach und nach nicht nur in der Beschreibung, sondern als Realität an Sie
herankommen wird, wirklich mit allem Ernste zu betrachten. Nicht wahr, nicht
alles kann jetzt übers Knie gebrochen werden, fortwährend kommt man zunächst
damit: Wie soll das und das gemacht werden? - Natürlich kann nicht alles in
einem Tag geschehen. Sie werden als eine der nächsten Einrichtungen sehen, dass
in dem Mitteilungsblatt «Was in der Anthroposophischen Gesellschaft vorgeht»
Sie jede Woche Richtlinien finden werden - wenn ich mich abstrakt ausdrücke -
in einer Form von Thesen. Da wird in kurzen Sätzen jede Woche stehen etwas von
anthroposophischen Wahrheiten in Bezug auf den Menschen - Menschenleben,
Religion, Kunst und so weiter -, was in der Anthroposophischen Gesellschaft
vorgeht. Und da wird man Gelegenheit haben, in den verschiedenen anthroposophischen
Zweigen zu sagen: Von Dornach wird dieser oder jener Gedanke uns geschickt als
Richtlinie: reden wir in den Zweigen neben dem andern vor allen Dingen jede
Woche über das, was man uns von Dornach schickt als den Gedanken, der in den
Mitteilungsblättern zum Ausdruck kommt. Dadurch wird eine Einheit hineinkommen
in die verschiedenen Gebiete des anthroposophischen Lebens in der Gesellschaft.
Und so werden auf diese Weise viele Dinge nach und nach entstehen, die wie ein
Blut die Anthroposophische Gesellschaft tatsächlich durchziehen, nicht nur
damit man von Einheit spricht, sondern damit ihr etwas zugeführt wird, was sie
mit einheitlichem geistigem Blut durchströmen kann. Auf das wollte hingewiesen
sein bei der Weihnachtstagung.“[24]


 


 


 


 


 


Anthroposophische Leitsätze – als Korrespondenzkultur


„Dr.
Steiner: Die Leitsätze sind ein spärliches Gerippe, das ausgearbeitet werden
muß. Würde das Verständnis dafür, was die Leitsätze sind, fehlen, dann muß ich sagen, liegt das an der
mangelnden geistigen Impulsivität der Anthroposophischen Gesellschaft. Es ist
dann nicht ein geistiger Zug da, der kultiviert würde. - Da sind die Leitsätze.
Nun müßte doch der Zug da sein: Jetzt ist da 
dieser Leitsatz. Jetzt interessiert es mich aber, was der Dr. Schwebsch,
der Dr. Stein, der Leinhas, der Dr. Maier über diesen Leitsatz zu sagen haben.
Das ist etwas, was die Gesellschaft interessieren müßte. Ist Animo darin, dann
regt es doch an, das zu hören. Das Geistig-Praktische der Stimmung ist das, was
gepflegt werden muß. Es liegt daran, daß solche Dinge in der Gesellschaft nicht
gepflegt werden. Das ist auf diesen Gebieten so und auf andern Gebieten so. Und
diese Dinge müßten eigentlich ins Auge gefaßt werden.“[25]


 


„Man muss wirklich die Sache viel konkreter
denken. Manchmal kommt es mir vor, als ob die Anthroposophische Gesellschaft
überhaupt nur ein grosses Loch wäre, als ob gar nichts darinnen wäre.“
[Rudolf Steiner nahm wahr, dass
ein neues Buch von Albert Steffen in den anthroposophischen Zeitschriften
nirgends rezensiert wurde, und fuhr fort:] „Wir fangen da eben bei uns an,
das Beispiel zu geben von der Nichtberücksichtigung der Leistungen.“
[…]
„Wie wollen Sie denn in der Welt die Leistungen der Gesellschaft irgendwie
bewerten, wenn es innerhalb der Gesellschaft selbst nicht geschieht?“[26]


 


 


 


„Weil die neuere
Zivilisationsentwickelung,


wenn sie nicht vollständig dem
Niedergang verfallen will,


einen mächtigen
Aufschwung braucht.“


 


„Und diese Mitteilungen
wollen ein gemeinsames Denken über die ganze Anthroposophische Gesellschaft
ausgießen, eine gemeinsame Atmosphäre über die Tausende von Anthroposophen
hinwehen. Wenn man in einer solchen gemeinsamen Atmosphäre leben wird, wenn man
verstehen wird, was das heißt, daß die «Leitsätze» Gedankenanreger sein sollen,
und wenn man versteht, daß dadurch in der Tat real, konkret das Goetheanum in
den Mittelpunkt gestellt werden soll durch die Initiative des esoterischen
Vorstandes - das ist ja von mir immer wieder zu betonen, daß wir es jetzt mit
einem Vorstand zu tun haben, der sein Wirken als ein Inaugurieren von
Esoterischem auffaßt - , wenn wir das richtig verstehen werden, dann wird schon
das, was nun durch die anthroposophische Bewegung fließen soll, in der
richtigen Weise durch sie weitergetragen werden. Denn anthroposophische Bewegung
und Anthroposophische Gesellschaft müssen eins werden. Die Anthroposophische
Gesellschaft muß ganz und gar die anthroposophische Sache zu der ihrigen
machen. Und man kann schon sagen: Wenn nun dieses Gemeinsame da sein soll, was
als gemeinsames Denken wirkt, dann kann das imstande sein, auch wirklich
geistig umfassende und umspannende Erkenntnisse zu tragen. Dann aber wird in
der Anthroposophischen Gesellschaft eine Kraft leben, die eigentlich in ihr
leben sollte, weil die neuere Zivilisationsentwickelung, wenn sie nicht
vollständig dem Niedergang verfallen will, einen mächtigen Aufschwung braucht.“[27]


SCHLUSSWORTE
BEI DER OSTERVERANSTALTUNG AM GOETHEANUM


Dornach,
23. April 1924



„Wir müssen in der Zukunft mutig und kühn nach der Betrachtung der großen geistigen
Verhältnisse hingehen, müssen uns hinstellen da, wo die geistigen Zusammenhänge
wirklich betrachtet werden. Dazu brauchen wir vor allen Dingen Ernst, Ernst in
unserem Zusammenleben mit der anthroposophischen Sache. Und dieser Ernst wird
in die Anthroposophische Gesellschaft einziehen, wenn immer mehr und mehr von
denen, die in ihr etwas tun wollen, berücksichtigt werden wird, was jetzt jede
Woche hinausgeht in die Kreise aller unserer Anthroposophen, was die dem
«Goetheanum» beigelegten «Mitteilungen» enthalten. Die schildern ja, wie man
sich im Sinne der Weihnachtstagung vorstellen möchte, daß in den Zweigen, in
den Mitgliederversammlungen gearbeitet, gelehrt, getan werde, und die bringen
auch dasjenige zur Darstellung, was geschieht. Sie heißen ja: «Was in der
Anthroposophischen Gesellschaft vorgeht.» Und diese Mitteilungen wollen ein
gemeinsames Denken über die ganze Anthroposophische Gesellschaft ausgießen,
eine gemeinsame Atmosphäre über die Tausende von Anthroposophen hinwehen. Wenn
man in einer solchen gemeinsamen Atmosphäre leben wird, wenn man verstehen
wird, was das heißt, daß die «Leitsätze» Gedankenanreger sein sollen, und wenn
man versteht, daß dadurch in der Tat real, konkret das Goetheanum in den
Mittelpunkt gestellt werden soll durch die Initiative des esoterischen
Vorstandes - das ist ja von mir immer wieder zu betonen, daß wir es jetzt mit
einem Vorstand zu tun haben, der sein Wirken als ein Inaugurieren von
Esoterischem auffaßt - , wenn wir das richtig verstehen werden, dann wird schon
das, was nun durch die anthroposophische Bewegung fließen soll, in der
richtigen Weise durch sie weitergetragen werden. Denn anthroposophische
Bewegung und Anthroposophische Gesellschaft müssen eins werden. Die
Anthroposophische Gesellschaft muß ganz und gar die anthroposophische Sache zu
der ihrigen machen. Und man kann schon sagen: Wenn nun dieses Gemeinsame da
sein soll, was als gemeinsames Denken wirkt, dann kann das imstande sein, auch
wirklich geistig umfassende und umspannende Erkenntnisse zu tragen. Dann aber
wird in der Anthroposophischen Gesellschaft eine Kraft leben, die eigentlich in
ihr leben sollte, weil die neuere Zivilisationsentwickelung, wenn sie nicht
vollständig dem Niedergang verfallen will, einen mächtigen Aufschwung braucht.“[28]


 


 


 


 


Bestimmung des Nachrichtenblatts – Verhältnis zur Öffentlichkeit


… „ich möchte … sozusagen eine Art
Introduktion geben, die nun wiederum nichts Erfreuliches darstellt. Denn es
hängen schon die Dinge, die sich dann in einer merkwürdigen Weise entladen, ein
wenig mit der Unsorglichkeit eben auch mancher Anthroposophen für die
anthroposophische Sache zusammen. Und diese Dinge dürfen, da die
Weihnachtstagung wirklich einen seriösen, ernsten Zug in die Anthroposophische
Gesellschaft hineinbringen muß, nicht unbesprochen bleiben. Nehmen Sie mir es
nicht übel, meine lieben Freunde, aber ich muß da eine Reihe von Dingen eben
zur Sprache bringen, die wirklich nicht vorkommen dürfen, wenn der esoterische
Zug, der seit der Weihnachtstagung in die Gesellschaft gekommen ist, nicht eher
zum Unheile ausschlagen soll als zum Heil. Wir haben das «Goetheanum» und im
«Goetheanum» liegt das Mitteilungsblatt, das durchaus nur für die Mitglieder
bestimmt ist. Und ich denke, es ist hinlänglich bekannt, daß dieses
Mitteilungsblatt nur an Mitglieder gelangt, nur unter Mitgliedern verbreitet
werden soll. Denn wir können ja wirklich nicht diejenigen Dinge in das
Mitteilungsblatt «Was in der Anthroposophischen Gesellschaft vorgeht»
schreiben, die nur für die Mitglieder bestimmt sind, wenn das Mitteilungsblatt
auch so, wie das «Goetheanum», in alle Welt hinausgegeben würde. Das weiß doch
jeder und muß jeder wissen, meine lieben Freunde!


Dennoch, jemand aus der
Anthroposophischen Gesellschaft befand sich in diesen Tagen in einem Tramway-
oder Eisenbahnwagen und fand - was nur von einem Mitgliede herrühren konnte -
diesen ganzen Stoß von Mitteilungsblättern im Tram auf dem Boden liegen: So,
meine lieben Freunde, behandeln die Anthroposophen dasjenige, was eben den
Anthroposophen heilig sein soll! Das ist dasjenige, was gefunden worden ist,
was ein Anthroposoph einfach als Stoß von Mitteilungsblättern hingeschmissen
hat!


Bei
den Mitgliedern, die in der Gesellschaft tätig sein wollen, wird es nicht
genügen, daß sie von dem hier Angedeuteten theoretisch überzeugt sind. Es wird
das rechte Leben in ihre Überzeugung erst kommen, wenn sie ein warmes Interesse
für alles entfalten, was in der Gesellschaft vorgeht. Durch das Erfahren
dessen, was von den Persönlichkeiten, die in der Gesellschaft sind, erdacht und
erlebt wird, werden sie die Wärme empfangen, die sie für ihre Arbeit in der
Gesellschaft brauchen. Man muß viel Interesse für die andern Menschen haben,
wenn man ihnen auf anthroposophische Art gegenübertreten will. Das Studium
dessen, «was in der Gesellschaft vorgeht», muß die Unterlage für das Wirken in
der Gesellschaft werden. Gerade diejenigen Mitglieder brauchen dieses Studium,
die in der Gesellschaft tätig sein wollen.
[29]


 


 


 












[1] GA 260 [1994] 24. Dezember 1923, 11 Uhr 15 vormittags






[2] GA 260 [1994] 27. Dezember 1923, 10 Uhr vormittags






[3]GA 260 [1994] 30. Dezember 1923, 10 Uhr vormittags






[4]GA 260 [1994] 30. Dezember 1923, 10 Uhr vormittags






[5]GA 260 [1994] 30. Dezember 1923, 10 Uhr vormittags






[6]GA 260 [1994] 30. Dezember 1923, 10 Uhr vormittags






[7]GA 260 [1994] 30. Dezember 1923, 10 Uhr vormittags






[8]GA 260 [1994] 30. Dezember 1923, 10 Uhr vormittags






[9]GA 260 [1994] 30. Dezember 1923, 10 Uhr vormittags






[10]Harry Collison war 1923 - 1929 Generalsekretär der englischen
Landesgesellschaft






[11]GA 260 [1994] 30. Dezember 1923, 10 Uhr vormittags






[12] GA 260a, [1987] 6. Januar 1924, Dornach






[13]GA 260 [1987] 13. Januar 1924, Nachrichtenblatt






[14] GA 260a [1987] 25. Januar 1924, Bern,






[15]GA 260 [1987] 27. Januar 1924, Nachrichtenblatt






[16]GA 260 [1987] 27. Januar 1924, Nachrichtenblatt






[17] GA 260 [1987] 27. Januar 1924, Nachrichtenblatt






[18]GA 260 [1987] 27. Januar 1924, Nachrichtenblatt






[19]GA 260 [1987] 27. Januar 1924, Nachrichtenblatt






[20]GA 260 [1987] 27. Januar 1924, Nachrichtenblatt






[21]GA 260 [1987] 27. Januar 1924, Nachrichtenblatt






[22]GA 260 [1987] 27. Januar 1924, Nachrichtenblatt






[23] GA 260a [1987] 28. Januar 1924, Zürich






[24] GA 260a [1987] 6. Februar 1924, Stuttgart






[25] GA 260a [1987] 10. April 1924, Stuttgart






[26] GA 259 [1991] 22. April 1924,
Dornach, S.497






[27] GA 260a [1987] 23. April 1924, Dornach






[28] GA 260a [1987] 23. April 1924, Dornach






[29] GA 260a [1987] 1. August 1924, Dornach, MITTEILUNGEN
nach dem Vortrag